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Wie sich die Wiederaufbaupläne des Gürtelgebiets auf Wien auswirken werden

Der Gürtel ist wie der Wiener Gürtel, der die inneren Bezirke der Stadt von den äußeren Bezirken trennt. Es ist auch das, was man als Rotlichtviertel in Wien bezeichnen könnte. Mit dem 2011 in Österreich eingeführten Prostitutionsgesetz hat sich dies jedoch komplett geändert und unter anderem die Straßenprostitution verboten. Doch nun zielen jüngste Pläne auf den Wiederaufbau des Gürtel-Areals ab, was der Öffentlichkeit bereits aufgefallen ist. Der Gürtel wurde bereits vor 20 Jahren revitalisiert, aber die Leute haben immer noch das Gefühl, dass es mit einem Hauch architektonischer Entwicklung viel besser wäre.

Von einer unserer Informationsquellen erhielten wir den Hinweis, dass die Stadträtin Maria Vassilakou diejenige war, die die Wiederaufbaupläne für das Gürtelgebiet vorschlug. Wenn das alles zum Tragen kommt, stünde viel mehr Platz für die Öffentlichkeit zur Verfügung als nur das Nachtleben.

Was die Leute von den Wiederaufbauplänen halten

Der Architekt, der das Areal vor 20 Jahren rekonstruierte, gab an, mit dem Aussehen des Gürtels derzeit nicht zufrieden zu sein. Auf den Gürtel angesprochen, sagte Silja Tillner: „Wenn ich etwas mache, dann muss ich mich darum kümmern. Ich bin ganz traurig, wenn ich hier vorbeikomme und sehe, dass diese Fürsorge fehlt.“ Hannes Swoboda von der SPÖ und andere Ratsmitglieder, die das Projekt „Gürtel Plus“ unterstützen, halten diese Erneuerung für wichtig.

Außerdem sagten die lokalen Eigentümer wie Peter Rantasa von „Rhiz“: „Vor zehn Jahren war das ausschließlich positiv, inzwischen ist die Dynamik entstanden, das gesamte gesellschaftliche Leben ist konfliktreicher geworden.“

Wie sich der Wiederaufbau des Gürtels auf die Sexindustrie auswirkt

Als Sexmeile hat sich der Gürtel bereits als einer der sexiesten Bezirke Wiens etabliert. Die Straßenprostitution blühte dort bis 2011 auf, als die Prostituierten in den Seitenstraßen am aktivsten waren. Die Hauptstraßen waren Äußere Mariahilferstraße und Felberstraße, wo sich der Club 28 befand. Seitdem ist es jedoch geschlossen.

Kurzinfo: Wenn Sie neugierig sind, wie und warum der Club 28 geschlossen wurde, lesen Sie diesen Artikel: http://sexclubwien.com/breaking-news/club-28-and-other-nightclubs-close-shop/

Im Moment ist es wirklich einfach, ein Bordell entlang des Beltway zu finden. Doch der Wiederaufbau könnte verheerende Auswirkungen auf das Sexgeschäft in dieser Gegend haben. Es ist wichtig anzumerken, dass dies im Moment nur Pläne sind, da noch nichts offiziell genehmigt wurde. Wie Maria Vassilakou erklärte, sollten sie das Projekt zuerst besprechen. Dies liegt daran, dass es noch keine konkreten Pläne gibt, nach denen sie handeln könnten. Wenn diese Veränderung tatsächlich stattfindet, wird der Gürtel nicht mehr das sein, was er vorher war, aber vielleicht bringt er eine viel ersehnte positive Veränderung.

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